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Verspannungen ohne Besuch beim Physiotherapeuten lösen

Itech RotlichtlampenVerspannungen der Muskeln sind in der heutigen Zeit weitverbreitet. Vor allem die Rückenmuskulatur gehört zu den Problemzonen. Über zwei Drittel der Deutschen leiden unter starken Verspannungen und Schmerzen. Die COVID-19-Pandemie macht es schwer, Hilfe von Arzt und Physiotherapeuten zu erhalten. Tabletten, Spritzen oder ein Physiotherapeut sind nicht zwingend erforderlich, um lästige Muskelverspannungen zu lösen. Es gibt zahlreiche Tipps und Hausmittel, die Ihnen helfen, sich auch in der Coronazeit frei und schmerzlos, zu bewegen. Mit den richtigen Übungen bekommen Sie Verspannungen über einen langen Zeitraum in den Griff.

Die Ursachen der Verspannungen bekämpfen

Verspannungen ohne Besuch beim Physiotherapeuten lösenKennen Sie die Ursachen für Ihre Verspannungen, haben Sie die Möglichkeit, langfristig gegen die Schmerzen vorzugehen. Zahlreiche Gründe gibt es für lästige Muskelschmerzen. Dazu gehören psychische Leiden sowie Stress auf der Arbeit oder im privaten Bereich.

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Wer täglich über mehrere Stunden einseitige Bewegungen leistet, hat nach kurzer mit Verspannungen zu kämpfen. Schonhaltungen oder zu langes Sitzen begünstigen die Verspannungen der Muskeln. Eine ungünstige Schlafhaltung und Schlafstörungen sorgen für Schmerzen im Rücken, Nacken oder den Schultern. Wenig beachtet und ein häufiges Problem für Muskelverspannungen sind Fußfehlstellungen. Vor allem das Tragen falscher Schuhe über Jahre begünstigt die Verhärtungen der Muskeln im Rückenbereich.

Tipp: Versuchen Sie herauszufinden, was die Ursachen der Muskelverspannungen sind. Verändern Sie die Situationen, die verantwortlich für Ihre Schmerzen sind. Beginnen Sie sofort damit, die Symptome durch geeignete Maßnahmen zu lindern.

Verspannungen im Nacken

Verspannungen im Nacken haben vielerlei Ursachen. Damit Sie Ihre Nackenverspannungen in den Griff bekommen, gibt es hilfreiche Übungen.

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Tipp Hinweise
Den Nacken seitlich dehnen Aufrecht hinsetzen oder hinstellen und den Kopf zur Seite neigen, bis Sie eine Dehnung spüren. Im Anschluss den Kopf greifen und zur Seite ziehen. Diese Position zehn Sekunden halten und auf der anderen Seite wiederholen.
Den Blick heben und senken Schauen Sie abwechselnd zur Decke und in die Richtung Ihres Bauchnabels. Den Kopf langsam auf und ab bewegen. Durch diese Übung verbessern Sie Beweglichkeit der Halswirbelsäule.
Den Nacken stärken Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Anschließend legen Sie ihre Handflächen an den Hinterkopf und verschränken Sie Ihre Finger. Ziehen Sie Ihren Bauchnabel nach innen und drücken Sie den Hinterkopf nach hinten. Mit den Handflächen halten Sie Ihren Kopf fest und verbleiben in dieser Position für zehn Sekunden.
Die Nackenrückenseite dehnen Legen Sie Ihre Hände an den Hinterkopf und drücken Sie Ihr Kinn zur Brust. Die Dehnung durch den Druck auf den Hinterkopf verstärken. Halten Sie die Stellung für mehrere Sekunden.

Übungen für die Schultern und den Rücken

Um die Muskulatur der Schultern und des Rückens zu lockern, helfen zahlreiche Übungen weiter. Winkeln Sie das rechte Bein an, damit der Fuß mit den Zehenspitzen den Boden berührt. Anschließend drehen Sie den Oberkörper nach rechts und halten Ihren Kopf und die Wirbelsäule gerade. Diese Übung wiederholen Sie zehnmal. Machen Sie das Gleiche mit der anderen Seite. Um die Beweglichkeit des Schultergürtels zu bessern, heben und senken Sie diese aktiv. Hierbei ziehen Sie Ihre Schultern in die Richtung Ihrer Ohren und halten diese Position für ca. fünf Sekunden. Im Anschluss lassen Sie die Schultern locker. Damit sich diese Übung bewährt, wiederholen Sie diese mehrmals hintereinander. Zur Lockerung der Muskeln in Ihrem Rücken stellen Sie sich aufrecht hin und strecken die Arme nach oben. Vergessen Sie nicht, währenddessen zu atmen. Beim Ausatmen lassen Sie sich mit dem kompletten Oberkörper nach unten fallen. Wiederholen Sie diese Übung fünfmal.

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Tipp: Bauen Sie diese Übungen in Ihren täglichen Alltag ein. Die 40-15-5 Regeln hat sich bewährt. Sitzen Sie 40 Minuten dynamisch, stehen Sie 15 Minuten und bewegen Sie sich fünf Minuten aktiv.

Hausmittel gegen Muskelverspannungen

Eine Wärmflasche auf der verspannten Körperstelle bringt Ihnen Lockerung. Die Wärme hilft den Muskeln, sich zu entspannen. Ebenfalls wohltuend ist ein heißes Bad mit speziellen Badezusätzen für die Muskeln. Es empfiehlt sich, dieses für abends einzuplanen, da manche Zusätze Müdigkeit hervorrufen. Alternativ verschafft ein Kirschkernkissen den Muskelschmerzen Linderung. Rotlicht hat sich seit Jahrzehnten bei der Bekämpfung von Verspannungen bewährt. Setzen Sie sich täglich mehrere Minuten vor eine Rotlichtlampe und die Muskelschmerzen gehören der Vergangenheit an.

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Die Vor- und Nachteile der Übungen und Hausmittel gegen Muskelschmerzen

  • kein Physiotherapeut nötig
  • schnelle Linderung bei starken Verspannungen
  • einfache Übungen
  • Verschlimmerung durch die falsche Durchführung der Übungen
  • keine Hilfe, wenn Sie die Ursachen nicht erforschen

Zusammenfassung

Übungen und Hausmittel gibt es zahlreich gegen Muskelverspannungen. Wer die Ursachen seiner Muskelprobleme kennt, verschafft sich durch gezielte Übungen Hilfe. Die Schmerzen gehören nach kurzer Zeit der Vergangenheit an. Es empfiehlt sich, herauszufiltern, woher die Verspannungen kommen und warum Sie wiederkehrend auftreten.

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Bildnachweise: Adobe Stock / Aleksej, Amazon / Itech

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