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Rotlicht gegen Sinusitis? – schonende Begleitmaßnahme, die Linderung verschafft

Sanitas RotlichtlampenEine Erkältung ist lästig und entwickelt sich bei manchen Menschen schnell zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen, die medizinisch als Sinusitis bezeichnet wird. Neben den klassischen Empfehlungen wie Tee trinken, Inhalieren und Ruhe, kann bei der Behandlung unterstützend eine Rotlichtlampe eingesetzt werden. Hierbei sollten jedoch einige Dinge beachtet werden, da der Einsatz von Rotlicht im Gesichtsbereich nicht für jeden geeignet ist. Erfahren Sie nun mehr über die Erkrankung Sinusitis, weshalb der Einsatz einer Rotlichtlampe Linderung verschaffen kann und was Sie bei der Anwendung unbedingt beachten sollten.

Nasennebenhöhlen sind mehr als die Hohlräume unter den Augen

Rotlicht gegen Sinusitis? – schonende Begleitmaßnahme, die Linderung verschafftUnsere Nasennebenhöhlen sitzen im Schädel und sind direkt mit der Nase verbunden. Bekannt sind sicherlich jedem die Kiefernhöhlen, die sich unter den Augen rechts und links neben der Nase befinden. Daneben existieren allerdings noch weitere Nasennebenhöhlen, die ebenfalls entzündet sein können. Als kleiner Überblick dient die gleich folgende Tabelle.

Alle Nasennebenhöhlen sind mit einer Schleimhaut, an deren Oberfläche sich winzige Härchen (Flimmerhärchen) befinden, ausgekleidet. Diese Schleimhaut sorgt dafür, dass Viren, Bakterien und andere Schadstoffe vor dem Eintritt in den Körper gehindert und in Richtung Rachen abtransportiert werden. Darüber hinaus erwärmen und befeuchten sie die eingeatmete Luft, sodass Atemröhre und Lunge den Sauerstoff aus der Luft nutzen können.

Nebenhöhlen Anzahl Befinden sich wo?
Kieferhöhlen 2 Befinden sich unter den Augen rechts und links neben der Nase
Stirnhöhlen 2 Über den Augen in der Stirn

Hinweis: Die meisten Nebenhöhlen bilden sich erst im Laufe der Kindheit mit dem Schädelwachstum heraus. Bei manchen Menschen entwickeln sich die Stirnhöhlen allerdings nur unzureichend oder gar nicht heraus. Dies ist allerdings nicht weiter schlimm und muss nicht behandelt werden.

Keilbeinhöhlen 2 Im Gesichtsbereich vor den Ohren
Siebbeinzellen ~ 10 Kammern Im Bereich der Nasenwurzel zwischen den Augenhöhlen

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis): Entstehung und Symptome

Funktioniert der Mechanismus des Abtransports des Sekrets auf der Schleimhaut nicht optimal, können sich Viren oder Bakterien vermehren und eine Entzündungsreaktion hervorrufen. In der Folge reagiert das Immunsystem mit einer Schwellung und der vermehrten Produktion von Sekret. Es kommt zum typischen Schnupfen während einer Erkältung. In der Regel kann eine Erkältung von einem intakten Immunsystem gut bekämpft werden und binnen weniger Tage ist die Nase wieder frei. Vermehren sich die Erreger jedoch sehr schnell, liegt ein geschwächtes Immunsystem oder eine Verkrümmung der Nasescheidewand  vor, kann sich aus einem einfachen Schnupfen eine Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln. Neben einem Schnupfen deuten folgende Symptome auf eine Sinusitis hin:

  • Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • Empfindlichkeit bei Druck oder beim Klopfen auf die entzündeten Gesichtsregionen
  • Eitriger Sekretabfluss im Rachenraum
  • Allgemeinsymptome wie Müdigkeit oder Abgeschlagenheit
  • Fieber

Am häufigsten von einer Sinusitis betroffen sind Kiefernhöhlen und Siebbeinzellen. Sind mehrere Nasennebenhöhlen betroffen, spricht die Medizin von einer Polysinusitis, sind alle Nasennebenhöhlen betroffen von einer Pansinusitis. Weiter unterschieden wird zwischen der akuten Form, die nach spätestens einigen Wochen wieder abklingt und der chronischen Form (länger als drei Monate oder mehr als vier Entzündungen pro Jahr).

Schulmedizinische Behandlung und unterstützende Maßnahmen

Falls Sie mit einer Sinusitis Ihren Arzt aufsuchen, wird dieser Ihnen in der Regel ein abschwellendes Nasenspray verschreiben, damit das Sekret mit den Erregern abfließen kann. Sind Bakterien für die Entzündung verantwortlich, kommen zumeist Antibiotika zum Einsatz. Erkennbar ist dies an der Farbe des Sekrets; bei bakteriell bedingten Entzündungen nimmt das Sekret eine gelb-grünliche Farbe an, bei viral bedingten Entzündungen ist es zumeist weiß-eitrig. Ist Ihre Nasennebenhöhlenentzündung chronisch, helfen Antibiotika und abschwellendes Nasenspray alleine in den meisten Fällen nicht mehr.

Neben der medizinischen Behandlung, können Sie selbst ebenfalls viel zur Heilung Ihrer Sinusitis oder zur Linderung der Symptome beitragen. Sowohl bei einer akuten, als auch bei einer chronischen Form sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Weitere unterstützende Maßnahmen sind außerdem:

  • Schlafen mit hochgelagertem Kopf
  • Ruhe einhalten und Stress vermeiden
  • Nasenspülungen (z.B. mit einer Nasendusche)
  • Inhalieren
  • Verwendung einer Rotlichtlampe

Rotlichtlampen als unterstützende Maßnahme

Eine Rotlichtlampe sorgt für Wärme im Bereich der entzündeten Nasennebenhöhlen. Durch diese Wärme erweitern sich die Blutgefäße und die Durchblutung wird angeregt. Eine gesteigerte Durchblutung wiederum sorgt dafür, dass das Sekret mit den Viren und Bakterien schneller abfließen kann. Zudem sorgt Rotlicht für Entspannung und lindert die Schmerzen im Gesichts- und Kopfbereich.

Hinweis: Die Verwendung einer Rotlichtlampe empfiehlt sich erst ab einem Alter von ca. sechs Jahren. Ebenfalls nicht verwendet werden sollte die begleitende Maßnahme, wenn Sie Fieber haben oder zu Blutgerinnseln neigen. Ebenso ungeeignet ist eine Rotlichtlampe bei sehr starken Schmerzen im Kopf- oder Gesichtsbereich.

Anwendung von Rotlicht bei Sinusitis

Setzen Sie sich im Abstand von etwa 30-50 cm vor Ihr Rotlichtlampen-Modell, sodass das Licht auf die betroffenen Stellen fällt. Wenn das Gesicht bestrahlt wird, sollten Sie während der Behandlung eine Schutzbrille tragen, um Ihre Augen nicht unnötig mit der Infrarotstrahlung zu belasten. In der Regel genügen 10-15 Minuten, um die Durchblutung ausreichend zu fördern und die Symptome zu lindern.

Hinweis: Empfohlen wird eine Bestrahlung 2-3 Mal täglich, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind. Mehr als fünf Behandlungen pro Tag sollten es nicht sein.

Vor- und Nachteile des Einsatzes einer Rotlichtlampe bei einer Sinusitis

  • durchblutungsfördernd
  • entspannend
  • schnelle Linderung der Symptome
  • einfache Handhabung
  • kann zu Hause durchgeführt werden
  • wenig Zeitaufwand
  • Anwendung im Gesicht sollte nur mit Schutzbrille erfolgen
  • zusätzliche Anschaffungskosten

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