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Rotlichtlampe: So schützen Sie Ihre Augen

Sanitas RotlichtlampenInfrarotlampen gehören seit vielen Jahren zu beliebten Hausmitteln für die unterschiedlichsten Bereiche. Richtig angewendet lösen Sie Verspannungen und Muskelverhärtungen, reduzieren die Schmerzen bei Arthrose und können sogar bei Winterdepression helfen. Weil Infrarotlampen allerdings Licht erzeugen, das über dem sichtbaren Bereich liegt und ein Stück weit in die Haut eindringt, sollte man bei der Verwendung stets an den Schutz der Augen denken. Spezielle Schutzbrillen sind bereits für wenige Euro erhältlich und bei zahlreichen Anbietern verfügbar. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Anbietern und Produkten sollte man sich allerdings über die verschiedenen Brillen erkundigen und im Zweifelsfall Produkttests und Vergleichsberichte zurate ziehen.

Wie müssen die Augen bei der Anwendung geschützt werden?

Rotlichtlampe: So schützen Sie Ihre AugenDie Anschaffung einer Infrarotlampe macht für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete Sinn. Denn die positive Wirkung von Infrarot-Licht ist nicht nur ein subjektives Empfinden, sondern wissenschaftlich belegt. Rotlichtlampen erzeugen Licht, das über dem sichtbaren Bereich liegt und dadurch ein Stück weit in die Haut eindringen kann. Dort erzeugt sie Wärme, die wiederum die Durchblutung fördert. Dadurch lassen sich verschiedene Beschwerden erfolgreich lindern. So wird die Therapie mit Infrarotlicht unter anderem bei folgenden Erkrankungen empfohlen:

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  • Rheuma
  • Arthrose
  • Verspannungen und -verhärtungen
  • Hautkrankheiten
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Erkältung

Das Eindringen des Lichts in die Haut sollte allerdings nicht unterschätzt werden. Sehr starke Lampen sind durchaus in der Lage, die Haut zu verbrennen und nachhaltig zu schädigen. Deswegen ist es enorm wichtig, dass bei Rotlichtanwendungen eine Schutzbrille getragen wird. Der kurzwellige Anteil des Infrarot-Lichts, der auch als IR-A bezeichnet wird, ist in der Lage, durch den vorderen Bereich des Auges durchzudringen. Dadurch kann er die Netzhaut erreichen und schlimmstenfalls irreparable Netzhautschädigungen nach sich ziehen. Ebenso ist es möglich, dass die dauernde Bestrahlung mit Infrarotlicht das Auge so sehr belastet, dass die Linse getrübt wird und Betroffene schließlich unter dem sogenannten Glasbläserstar leiden. Um diese Gefahren auf ein Minimum zu reduzieren, ist es sinnvoll bei jeder Rotlichttherapie eine geeignete Schutzbrille zu tragen.

Bei Anwendung im Gesicht die Augen schließen: Grundsätzlich sollte man während der Behandlung vermeiden, direkt in das Infrarot-Licht zu sehen. Allerdings ist das in einigen Fällen unumgänglich, wenn beispielsweise Akne im Gesicht oder eine Nasennebenhöhenentzündung therapiert werden soll. Hierbei sollte man nicht nur eine Schutzbrille tragen, sondern zusätzlich unbedingt die Augen geschlossen halten.

Schutzbrille kaufen – darauf sollte man achten

Bei Schutzbrillen, die das Auge vor einer zu starken Lichtintensität beziehungsweise Lichtstrahlung bewahren sollen, denken viele Menschen zunächst an eine Art Sonnenbrille mit verdunkelten Gläsern. Schaut man sich das Angebot an Schutzbrillen einmal genauer an, erkennt man allerdings relativ schnell, dass die Produkte auch ganz anders gestaltet sein können. Denn selbst wenn Infrarot-Licht die Netzhaut nachhaltig schädigen kann, ist UV-Licht deutlich stärker und birgt damit auch ein höheres Gesundheitsrisiko. Schutzbrillen für Infrarot-Lampen haben deswegen oftmals keine oder nur schwach verdunkelte Gläser. Häufig begegnet man beispielsweise Schutzbrillen mit transparenten, roten oder auch grünen Gläsern. Will man sich eine geeignete Schutzbrille kaufen, sollte man darauf achten, dass das Produkt zuverlässig vor den jeweiligen Lichtanteilen schützt. Hier sind vor allem folgende Unterschiede wichtig:

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Strahlung/Licht Wellenbereich Quellen
UV-Licht, ultra-violettes Licht 100nm – 380nm Solarium, Sonne
IR-Licht, Infrarot-Licht 780nm – 1mm Infrarot-Lampe
VIS-Strahlung 380nm – 780nm Alles für uns Sichtbare, Regenbogenfarben

Darüber hinaus wird das IR-Licht ebenfalls in drei Anteile aufgeteilt: IR-A, IR-B und IR-C-Strahlung:

Strahlung Benennung Wellenbereich
IR-A-Strahlung Nahes Infrarot-Licht 0,78 – 1,4 ?m
IR-B Strahlung Nahes Infrarot-Licht 1,4-3,0 ?m
IR-C Strahlung Mittleres und fernes Infrarot-Licht 3-1000 ?m

Welche Strahlung die eigene Infrarot-Lampe besitzt, findet man meist mithilfe der Produktbeschreibung oder der Bedienungsanleitung heraus. Entweder die Strahlung ist bereits angegeben oder man sucht nach dem jeweiligen Wellenbereich. Beim Kauf der Schutzbrille sollte man dann darauf achten, dass der jeweilige Wellenbereich abgedeckt wird. Weiterhin ist es natürlich wichtig, dass die Brille gut sitzt und einen hohen Tragekomfort bietet. Zudem spielen Design und das Material eine weitere wichtige Rolle für die Kaufentscheidung. Die meisten Schutzbrillen besitzen einen leichten Kunststoffrahmen sowie Gläser, die ebenfalls aus Kunststoff gefertigt sind. Das Material besitzt einerseits ein relativ geringes Eigengewicht, andererseits ist es oft sehr preisgünstig. Im Handel sind allerdings ebenso Modelle mit Metallrahmen und Gläsern aus Echtglas erhältlich.

Hinweis: Benötigt man im Alltag eine Brille, um eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren, sollte man außerdem darauf achten, dass die Schutzbrille problemlos über der Sehhilfe getragen werden kann. Wer bereit ist, ein bisschen mehr Geld für die Schutzbrille auszugeben, kann sich alternativ auch für ein Modell mit Sehstärke entscheiden.

Die Vor- und Nachteile einer Schutzbrille

Ganz gleich, ob man sich Ratgeber im Netz durchliest oder einen Arzt um seine Einschätzung bittet – Gesundheitsexperten raten dringend dazu, bei der Verwendung einer Infrarotlampe eine Schutzbrille zu tragen. Das liegt in erster Linie an folgenden Vorteilen:

  • Schutz der Netzhaut
  • günstige Preise
  • in unterschiedlichen Designs und Größen erhältlich
  • Augen müssen bei der Verwendung der Rotlichtlampe nicht unbedingt geschlossen werden

Allerdings gibt es auch folgende Nachteile zu beachten:

  • für Brillenträger oft unbequem
  • Design ist häufig bunt und auffällig

Die Qualität einer Schutzbrille erkennen

Möchte man sich eine Schutzbrille kaufen, hat man die Wahl zwischen mehreren unterschiedlichen Händlern. Wer die Brillen vor Ort anprobieren und verschiedene Modelle bewerten möchte, schaut sich am besten in einem Fachgeschäft für Arbeits- und Schutzkleidung um oder erkundigt sich beim Optiker nach passenden Schutzbrillen. Preiswerter wird der Einkauf allerdings, wenn man sich für die Bestellung im Netz entscheidet. Hier kann man problemlos einen Preisvergleich durchführen und bei Fragen einen Ratgeber oder Testbericht lesen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich beim Hersteller nach bestimmten Eigenschaften zu informieren oder den jeweiligen Händler kontaktieren, falls Fragen bestehen.

Weil bei der Bestellung einer Brille allerdings eine Anprobe entfällt, sollte man sich nach einem Anbieter mit kostenlosem Rückversand umsehen. So kann man bei Bedarf einfach mehrere Brillen bestellen, bewerten und nur die Produkte behalten, die einem wirklich zusagen. Eine weitere hilfreiche Kaufberatung stellen oftmals die Meinungen bisheriger Kunden dar. Denn bei fast jedem Online-Händler hat man inzwischen die Möglichkeit, gekaufte Produkte zu bewerten. So findet man in vielen Kundenmeinungen beispielsweise Hinweise über den Tragekomfort, die Schutzeigenschaften und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Überdies kann es sich lohnen, die Meinung eines Experten einzuholen: Augenärzte kennen sich mit den unterschiedlichen (Schutz-)Gläsern einer Brille in der Regel hervorragend aus und können sicherlich dabei helfen, ein passendes Produkt zu finden.

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